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Autor Thema: Praxiserfahrungen sammeln, Projektschein mitnehmen  (Gelesen 428 mal)
Friedemann R.
« 09. März 2010, 22:02:59 »
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Liebe angehende Medientechniker,

ich habe mal wieder ein attraktives Projektangebot im Rahmen der Kooperation zwischen Theaterakademie und HAW:

Gernot Grünewald, Student der Schauspieltheateregie an der HfMT probt derzeit an einer interessanten Inszenierung zu Thema "zuhause"

Dafür sucht er 2 bis 3 engagierte Studenten, die sich zutrauen seine Inszenierung video- und lichttechnisch zu betreuen.
Die Inszenierung verlangt den Einsatz mehrerer Beamer die durch und auf die Wände projizieren, angedacht ist auch der Einsatz von 2 Livekameras und Tonangeln.
Besonders interessant ist dieses Projekt also für Studierende, die im Bereich Kamera und Video Erfahrungen sammeln wollen.

Jeder der schon einmal an so einem Projekt teilgenommen hat, wird Euch den riesigen praktischen Nutzen bestätigen.
Außerdem gibt es noch einen Projektschein und davon brauchen alle Studierenden mindestens 3.

Also: Traut Euch!!!

Premiere ist am 7.5.2010 auf Kampnagel. Die Proben laufen schon, es drängt also langsam...

Ein paar Worte des Regisseurs zur Erläuterung des Stücks:
"Die Inszenierung beruht auf einer Romanvorlage von Elfriede Jelinek und der gleichnamigen Verfilmung von Michael Haneke "Die Pianistin". Die hier nur skizzierte Idee ist ausgehend vom Drehbuch mit Versatzstücken des Romanes eine theatrale Form zu entwickeln, die man vielleicht die verbal/aktionistische Rekonstruktion eines Filmes nennen könnte- d.h. Schauspieler erzählen/spielen einen Film nach und werden bei der sichtbaren Herstellung dieses Filmes wiederum gefilmt, dass für den Zuschauer Entstehungs und Rezeptionsprozess zusammentreffen- und mit mehreren Wirklichkeitsebenen gespielt werden kann- sich erst über das filmische Abbild der Situation die Spielrealität vollständig herstellt usw.

Die Bühnensituation an der wir arbeiten ist eine- die den Zuschauer dabei unmittelbar miteinbezieht, d.h. es wird inmitten der Zuschauer gespielt/Realität produziert - sichtbar und nah - auf halbdurchlässige Leinwände projiziert, die z.T. die Wirklichkeit des Spieles verdecken und die Realität nur noch medial/filmisch aufscheinen lassen, heisst der Zuschauer ist durch Projektionswände voneinander und den Spielern getrennt - verliert die Schauspieler aus der Sicht, sieht nur noch den Film oder nur den Schauspieler oder Beides..."

Bei Interesse, bitte schnell bei mir melden: friedemann.reuter@haw-hamburg.de
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Friedemann R.
« 15. März 2010, 00:32:24 »
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Nochmal ergänzend:

Ich wurde gerade gefragt, was für Vorkenntnisse man für das Projekt braucht. Dazu möchte ich sagen, dass Vorkenntnisse zwar praktisch sind, aber nicht unbedingt notwendig. Es kommt hier vielmehr auf Euer eigenes Engagement an. Wenn Ihr auf etwas stoßt, was Ihr nicht kennt, müsst Ihr Euch eben damit befassen, bis Ihr es könnt. Das ist gerade der Reiz an einem solchen Projekt und solche Aufgabenstellungen warten auch nach dem Studium im Beruf auf Euch. Also, lasst Euch nicht davon abschrecken, dass das Projekt erstmal aufwändig und kompliziert klingt. An solchen Projekten könnt Ihr unheimlich viel lernen und alleingelassen werdet Ihr auch nicht, schließlich haben wir an der Uni einen ganzen Sack voll Spezialisten, die sich freuen würden, Eure Fragen zu beantworten.

In diesen Sinne

Würde mich freuen, von Euch zu hören

Friedemann
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Friedemann R.
« 18. März 2010, 23:39:18 »
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Stelle vergeben.
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